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Dr. Pinchas E. Lapide (1922-1997)

P. Lapide

Ein Wegbereiter

... einer der Wegbereiter des jüdisch-christlichen Dialogs. Lapide verfasste mehr als 35 Bücher, viele davon gemeinsam mit seiner Frau Ruth. Schon bald nach der Shoah hatte sich Lapide um das Verhältnis der Kirchen zum Judentum bemüht. Er wollte mit seinem Werk Juden und Christen zusammenführen, „ohne den Juden zum Christen und den Christen zum Juden zu machen“. Beide Religionen, die in einer Schicksalsgemeinschaft verbunden seien, sollten sich auf ihre Gemeinsamkeiten besinnen, auf das Alte Testament und den Glauben an den einen Gott. Seine Aufgabe als Theologe sah Lapide darin, „bei Juden wie bei Christen gegenseitige Feindbilder und Vorurteile abzubauen und folgenschwere Fehldeutungen oder Übersetzungsfehler in deutschen Bibelausgaben zu korrigieren“.

(Quelle: Akademie-RS.de)
 
Auferstehung / Lapide. Calwer, 1977
Cover AuferstehungWie immer man auch das Osterereignis verstehen mag, eines steht fest:
Da alle Zeugen des Auferstandenen ausnahmslos Söhne und Töchter Israels waren,
war die Auferstehung Jesu vor allem und hauptsächlich ein jüdisches Glaubenserlebnis. Um es zu verstehen, muß man daher zurücksteigen in die Zeit und Umwelt des Nazareners. Man muß versuchen, sich zu vergegenwärtigen, wie es von den Voraussetzungen des jüdischen Glaubens zu dem zentralen Satz des christlichen Bekenntnisses „Er ist auferstanden" kommen konnte.
Pinchas Lapide gibt mit seinen überraschenden
Thesen einen neuen Anstoß für das christlich-jüdische Gespräch.
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Am Scheitern hoffen lernen / Lapide. Gütersloher, 1985

Cover Am Scheitern hoffen lernenPinchas Lapide meldet sich in diesem Band mit Beiträgen zum jüdischchristlichen Gespräch zu Wort. Er zeigt entscheidende Einsichten und Erfahrungen jüdischen Glaubens auf, um Christen nicht nur zu einem tieferen Schriftverständnis zu verhelfen, sondern ihnen auch neue Denkanstöße für ihren eigenen Glauben anzubieten
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Brother or Lord ?

ImageHier wurde gewagt, den jüdisch-christlichen Dialog direkt über den entscheidenden Punkt zu führen: den Juden Jesus von Nazareth, der zwischen
Juden und Christen steht. Wie weit man in diesem Dialog heute kommen kann, wenn man ihn unter den richtigen Voraussetzungen führt, wird hier sichtbar.
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Ist das nicht Josephs Sohn? / Lapide. Calwer, 1976
Cover Ist das nicht Josephs Sohn?
Wie wird Jesus heute von dem Volk gesehen, aus dem er stammt?
Der Verfasser zeigt anhand der hebräischen Literatur, israelischen Schulbüchern, rabbinischen Bewertungen und Interpretationen, daß sich hier seit dem Zweiten Weltkrieg ein tiefgreifender Wandel vollzogen hat.
Über das Thema des jüdisch-christlichen Dialogs hinaus ist Lapides Darstellung ein wichtiger Beitrag zur Frage nach dem historischen Jesus, seiner Eigenart und den Motiven seines Wirkens. Hier werden nicht nur jahrtausendealtes jüdisches Wissen und Tradition für das Verständnis der Botschaft Jesu eingebracht, sondern auch die Erfahrungen , die das Judentum in seiner Auseinandersetzung mit der modernen Welt gemacht hat.
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Jüdischer Monotheismus, christliche Trinitätslehre / Lapide ; Moltmann, Kaiser, 1979

Cover Jüdischer Monotheismus, Christliche TrinitätslehreDer jüdische Theologe Pinchas Lapide und der evangelische Systematiker Jürgen
Moltmann stellen sich einem der ältesten und schwierigsten Gegensätze zwischen Juden und Christen: jüdischer Monotheismus und christliche Trinitätslehre. Dieser »Kaiser Traktat« dokumentiert die Begegnung der beiden Religionen durch zwei ihrer namhaften Vertreter. Eine Begegnung voller Überraschungen. Keine abgründigen Gräben werden aufgetan, sondern Brücken geschlagen.
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Die Erwählung Israels ist keineswegs Gabe – sondern eine Aufgabe; keineswegs ein Vertrag – sonder eine Auftrag Gottes; keine Würde – sondern eher eine schwere Bürde.
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